Globales Netzwerk für umweltfreundliche Gebäude

Coole Kombination

Gebäude sind der Schlüssel zum Klimaschutz. Sie stehen für rund 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und mehr als ein Drittel der Treibhausgas-Emissionen. Das bedeutet aber auch: es gibt hier ein großes Verringerungspotenzial. Genau das Richtige für Bayer MaterialScience: Das Unternehmen hat ein weltweites interdisziplinäres Expertennetz ins Leben gerufen, das alle Facetten umweltverträglichen Bauens vereint.


Das erste EcoCommercial Building in Europa: der unternehmenseigene Kindergarten von Bayer in Monheim (Deutschland).

Es besteht kein Zweifel – „Öko-Gebäude“ sind nicht bloß eine vorübergehende Modeerscheinung. Architekten, die bahnbrechende Gebäude erschaffen, Projektentwickler, die Bauvorhaben leiten, Investoren und last but not least Hausbesitzer, sie alle haben eines gemeinsam: Den Wunsch nach innovativen Bau-Lösungen und -Dienstleistungen, die Energieeffizienz und Umweltauswirkungen der Gebäude verbessern.

Dafür gibt es bereits viele einzelne Produkte. Es kommt jedoch darauf an, sie miteinander zu kombinieren – beispielsweise kühlende Dämmelemente aus Polyurethanen mit erneuerbaren Energiequellen wie der Photovoltaik und dem Know-how zur Ausrichtung eines Gebäudes nach dem Lauf der Sonne.

Das ist der Grundgedanke des EcoCommercial Building (ECB) Programms – eines einzigartigen Netzes unterschiedlicher Experten, das Bayer MaterialScience im Jahr 2009 ins Leben gerufen hat.

Partner aus verschiedenen Branchen

Seitdem hat die Initiative rasch Anklang gefunden und ist in zahlreiche Regionen expandiert. Heute umfasst sie rund 50 Mitglieder aus unterschiedlichen Industriezweigen, wie etwa ThyssenKrupp Steel Europe, einen der führenden Stahlhersteller der Welt.

Das erste EcoCommercial Building von Bayer selbst ist eine klimaneutrale Kindertagesstätte im nordrhein-westfälischen Monheim. Das unternehmenseigene und im November 2009 eingeweihte Gebäude wurde von der Bundesregierung mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Sämtliche Energie für Beheizung, Belüftung, Beleuchtung und den täglichen Betrieb stammt aus erneuerbaren Energiequellen: Erdwärme und Sonnenlicht. In Verbindung mit einem Dämmkonzept auf Basis von Polyurethan-Rohstoffen von Bayer MaterialScience erreicht dieses Gebäude im Lauf eines Jahres eine emissionsneutrale Energiebilanz.

Mehrere Referenzobjekte

Ähnliche Referenzobjekte in Form von Bürogebäuden befinden sich im belgischen Diegem, in Pittsburgh in den USA sowie in der Nähe von Neu-Delhi in Indien. Auch  das ECB-Netz ist überall auf der Welt vertreten. 2011 wurde es im Nahen Osten eingeführt, wo Schätzungen zufolge weitere 90 Millionen Menschen in den kommenden zehn Jahren eine neue Infrastruktur benötigen. Das Programm verfügt zudem über Ableger in Europa, Nordamerika, Brasilien, Indien, Thailand, Japan und China.

„Wir sind davon überzeugt, dass für nachhaltiges Bauen ein enormes Marktpotenzial besteht“, erklärt Peter Vanacker, Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience und Sponsor des ECB-Programms. „Und davon werden wir alle in Zukunft profitieren.“

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